Über uns

Über uns

STIFTERIN

Dipl. Ing. Isabell Maria Hörter M.A.

VORSTAND

Dipl. Ing. Isabell Maria Hörter M.A.
RA Knut Mikoleit

STIFTERIN

Isabell Maria Hörter studierte Werkstofftechnik und Energie -und Umweltmanagement. An der FernUniversität Hagen studierte sie “Philosophie im europäischen Kontext. Heute parteilos war Isabell Maria Hörter als Deligierte in Baden-Württemberg und als Bundesdelegierte aktiv. Berufliches Know-how holte sie sich in Forschung und Vertrieb in den Bereichen Solararchitektur, Luft- und Raumfahrttechnik sowie regenerativer Energien. Ehrenamtlich war sie in der Hospiz Baden-Baden tätig, ist Mitglied bei der “Deutschen Vereinigung für Raumenergie” und seit dem Gründungsjahr 2003 bei “Ingenieure ohne Grenzen e.V.” Neben all dem galt sie seit vielen Jahren als leidenschaftliche Pilotin.

Georg Friedrich Wilhelm Hegel und Sri Aurobindo - meine philosophischen Weggefährten.

„Die Eule der Minerva beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug.” Mit diesem Satz beschließt Georg Friedrich Hegel die Vorrede zu seinen Grundlinien der Philosophie des Rechts von 1821. Es geht ihm nicht darum, einen normativen Staat zu konstruieren wie er sein soll, sondern ihn als ein Vernünftiges darzustellen und zu begreifen. Diese Wahrheit, die sich über fragmentiertes Einzelwissen über Anschauungen zu einem Ganzen erhebt, erkennt nach Hegel die Philosophie erst in der Reife der Wirklichkeit; der einbrechenden Dämmerung. Damit unterscheidet sich der deutsche Philosoph Hegel von anderen Staatsphilosophen und dennoch, oder gerade dadurch, bildet seine Wissenschaft für mich persönlich das Grundverständnis, um eine Staats- und Gesellschaftstheorie auf globaler Ebene und auf Basis der Vernunft zu entwickeln. Mit seiner dialektischen Begründung des absoluten Geistes schlägt Hegel eine Brücke zur östlichen Philosophie, deren Quellen, wie die der Vedanta und des Mahabharata mit der bekannten Episode der Bhagavad-Gita, seiner Zeit u.a. durch William Jones in Europa aufgeschlossen wurden. Vor diesem Hintergrund verstehe ich Hegels Auflösung des Cartesischen Dualismus von Körper und Geist sowie den Versuch Kant´s transzendentalen Idealismus mit der empirischen Realität wieder zu vereinen. Dennoch mündet seine pantheistische Vorstellung vom absoluten Geist, der ebenso ewig in sich seiende als in sich zurückkehrende und zurückgekehrten Identität (E § 554) in einer Sackgasse. Denn die Ausführungen über das Zurückkehren des Geistes zu sich, zu seinem Ursprung, ist er uns schuldig geblieben. Der östliche Philosoph, Politiker und Freiheitskämpfer Sri Aurobindo schließlich bringt Hegels Phänomenologie des Geistes zur Vollendung. Sri Aurobindo bringt uns zurück vom fortlaufenden Werden ins bewusste Sein. Wie auch bei Hegel ist nach Aurobindo die menschliche Evolution und die Entstehung des Universums keine zufällige Aneinanderreihung materieller Ereignisse. „Im Anfang war das Wort“ spricht Goethes Faust. Dieses Wort entspricht dem Geist der Erde, der gleich einem großen Bewusstseinsraum alle irdischen Ereignisse aufzeichnet. Für Hegel ist es die Weltgeschichte, die Auslegung und Verwirklichung des allgemeinen und absoluten Geistes im menschlichen Bewusstsein, die Auslegung des Geistes in der Zeit, mit dem Endzweck des Weltprozesses des „Bei-sich-seins” des Geistes als letzte Synthese. Nach Aurobindo ist es die gesamte Erd-Vergangenheit die in unserer menschlichen Natur gegenwärtig ist. „Das Wahre ist das Ganze“, sagt Hegel. Hermes Trismegistos fasst die Phänomene in einem einzigen Satz zusammen: „Wie Oben, so Unten“. Vor diesem Hintergrund ist der weite Bogen zu verstehen der gespannt wird von Weltpolitik über Klima, hin zu den lebenswichtigen Ressourcen, die wir durch unsere Erde erhalten, zum einzelnen Mensch, dem Individuum. Alles ist miteinander verbunden. So wie der Planet Erde ausgeschlachtet wird, so beuten wir Menschen und Tiere aus. So wie wir das Universum manipulieren, so manipulieren wir menschliche, tierische und pflanzliche Gene, die Arten, das Ungeborene. Ein einziger Tropfen Wasser gleicht einem ganzen Ozean; in jedem Atom finden sich die Elemente der Erde wieder (Khali Gibran). Irgendwann wird es jedem Menschen bewusst, dass unsere Gier nach versiegendem Reichtum uns verarmen lässt, die unerschöpfliche Natur hingegen uns alle bereichert. Nicht nur, dass die Kapazitäten zuneige gehen, sie befriedigen uns auch nicht mehr. Denn, so wie der Abenteurer Satprem treffend die Philosophie Aurobindos rezensiert, können wir uns „bis in die siebente Galaxis begeben, aber wir tun dies computergesteuert und in einen Raumanzug gewickelt. Und nichts ändert sich, wir stehen genauso da wie zuvor: als hilflose Kinder im Angesicht des Todes, als Lebewesen, die sich nicht recht sicher sind, warum und weshalb sie eigentlich leben und wohin es wirklich geht. Wir stehen vor einer Wand, am Beginn der letzten Entdeckungsreise, dem letzten Abenteuer, das uns noch bleibt: der Erkundung unserer selbst“.